TALES FROM THE ABYSS Live Bericht

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Release Party mit Ewigeis, Svartsorg, Svarta und Whiskey Ritual.

Am 12. April fand das „Tales from the Abyss“ in österreichischen Vöcklabruck statt, besonderer Augenmerk lag hier auf dem Album Release von SVARTAs neuem Werk „Abgrundschreiben“.

Gleich vorab ein kurzer Fazit des Abends: es war zwar ein kleines aber sehr gut organisiertes Event. Sei es die Wahl der Bands, der Location(Sound und Lichtqualität waren wirklich gut) oder die Versorgung des Publikums, Abseits des Saals mit der Bühne befindet sich eine kleine Bar, an der man sich stärken und auch in Ruhe unterhalten kann. Das Einzige, was noch wünschenswert gewesen wäre, das waren die recht überschaubaren Publikumszahlen, besonders am Anfang. Zwar war der Club später gut gefüllt, einige Besucher mehr hätten aber mit Sicherheit nicht geschadet.

EWIGEIS_4

EWIGEIS hat somit die Ehre zu eröffnen, die Münchner Kombo bietet einen dunklen, geradlinigen Underground Black Metal. Schnell und aggressiv,zwar eher auf der rohen, ein wenig dumpfen Seite, aber durchaus genießbar. Besonders positiv hervorzuheben ist hier die deutlich verbesserte Bühnenperformance des Duo im Vergleich zu ihrem letzten, von uns besuchten Auftritt mit Inquisition in München. Die Herren haben sichtbar an Power und Selbstsicherheit dazugewonnen, somit ist ihre Darbietung diesmal wesentlich dynamischer und auch die ersten Reihen finden sichtlich Gefallen an der Darbietung.

Setlist: Daupz, Existentia Ad Absurdum, Abgrund,Wintergang, Ewiges Eis, Im Nachtgeraune Melodien, Seelensplitter.

SVARTSORG-9

Dank der guten Organisation sind die Umbaupausen schnell, somit muss man nicht lange auf SVARTSORG warten. Mit einem düsteren, schleppenden Intro eröffnet Maestro an Keyboards die Show, diesmal(ausnahmsweise) von Feanor Omega/Sakrileg an den Drums unterstützt. In dunkle Nebelschwaden gehüllt betritt sogleich das „Trio Infernale“ die Bühne, mit an Bord seit einigen Monaten ist Charoon(Ex-Nargaroth). „Manic Schizophrenic Strom“ ist auf jeden Fall ein sehr guter Einstieg in SVARTSORG dunkle Welten, rasend und intensiv, A.N.T. (Abyssic Noise Terror) an den Vocals ergänzt hervorragend mit seiner dämonischen Erscheinung das Gesamtbild.
SVARTSORG war schon immer eine wirklich gute Live Band für mich, ihre mitreißende Wirkung geht auch diesmal an (fast) niemanden vorüber. Während sich A.N.T die Seele aus dem Leib brüllt, steigern sich Grubotnik und Charoon immer mehr in eine wilde Raserei an den Gitarren. Der Sound von Svartsorg hat etwas manisches, treibendes an sich, und auch die Publikumsreihen rücken näher, um wild das Haupthaar zu schütteln. Die Stimmung wird immer besser, nach jedem Stück lautes Rufen und zahlreiche, gereckte Fäuste in der Luft. Gespielt werden vor allem Songs von neuem Album „Agonie des Lichts“, und spätestens bei „Baphoomets Rising“ geht’s dann richtig zu Sache, samt grimmigsten Mienen und entschlossenem Gepose prügeln sich die SVARTSORG Mannen mit wahrer Leidenschaft durch ihr Set. Hier werden keine halben Sachen gemacht, hier stehen echte Kerle auf der Bühne, die meinen das mörderisch ernst: alles wird plattgewalzt. Ein sehr guter Auftritt mit reichlich Showeinlagen, dementsprechend ist auch die Resonanz im Publikum.

Setlist: Intro, Manic Shizophrenic Strom, Cold Mountain Of Torment, Baphomet Rising, Burning Hatred, Lost Cry In The Night, Intermezzo, Obituary, Fallen Angel Lucifer.

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Sobald sind auch die Gastgeber von SVARTA selbst auf der Bühne, um ihr neues Album „Abgrundschreiben“ vorzustellen. Im Gegensatz zu SVARTSORG, die auf wilde Raserei setzen, entführen uns SVARTA eher in die verträumten, atmosphärischen Klangwelten. Gespielt wird das ganze Album, nach erneutem reinhören wird einem schnell klar, warum: es bildet ein stimmiges, ein in sich abgeschlossenes Gesamtkonzept. In dichten Nebel gehüllt und stimmungsvollen Licht begleitet eröffnen Irleskan, Nahtkra, Luki und Grimm mit einem gesprochenem Prolog.

Im Gegensatz zu dem eher jungen Erscheinungsbild der Herren steht ihre Musik, beim „Abgrundschreiben“ hat man immer wieder den Eindruck , das hier Dargebotene stamme von jemanden mit reichlich Lebenserfahrung, es wirkt und ist sehr erwachsen, durchdacht. Auch die Bühnenperformance ist sehr gut, intensiv und zuweilen sehr emotional, passend zu der dargebotenen Musik.
Paar Worte zum Album: „Abgrundschreiben“ ist ein komplexes und sehr abwechslungsreiches Werk, es ist eine Materie, in die man sich reinhören und auch einfühlen sollte. Den Anfang macht ein Prolog, unterstützt von Sounds von Regen und Sturm, dazu atmosphärische Keyboards und Gitarre.

Das erste Stück „Welk“ hat etwas beunruhigendes, der Gesang von Irleskan ist zum Teil ein wildes Knurren, im nächsten Moment geht er in ein jammervolles Kreischen über, er versteht es wirklich gut, mit seinem Darbietung unter die Haut zugehen. Die vielen Wendungen sind immer für eine Überraschung gut: auf verträumtes Piano/Keyboard und atmosphärische Riffs folgt ein eruptionsartig ausbrechendes, wütendes Drumming, wild und ungezügelt, um gleich wieder ruhiger zu werden(hier und da ist es schon fast ein wenig zu disharmonisch).
Großartig sind „Zerbrochenes Lapislazuli“(der Anfang mit dem dichten, energiegeladenen Riffing und später die jammernden Gitarren) und das fast ganz ohne Lyrics auskommende „Abgrundreigen“, diese Stück bietet einem definitiv so einige Gänsehautmomente, besonders die die klar gesungenem, sehnsuchtsvollen Vocals sind wirklich schön. „Der Spielgelmensch“ fängt wieder mit sehr melodischen, verträumter Riffs an, dazu ein eindringlicher Gesang, schon fast hysterisch. „Lebensneige“ ist sehr wuchtig und emotional, und „Die fürchterliche Nacht“ strotzt nur so von Dramatik.
SVARTAs neues Album ist mit Sicherheit weniger dafür geeignet, um „wild abzugehen“, sondern eher etwas fürs Zuhören und darin Schwelgen. Hier wird einem auch kein „0815“ Black Metal geboten, sondern ein Werk, bei dem sich jemand wirklich Gedanken gemacht hat. Nicht voraussehbar, mit vielen starken, eindrucksvollen Augenblicken, sehr vielschichtig – auf jeden Fall ein gelungenes, sehr erwachsenes Album.

Setlist: Prolog,Welk, Zerbrochenes Lapislazuli, Abgrundreigen, Lebensneige, Der Spiegelmensch, Die fürchterliche Nacht.

Whiskey Ritual_1

Als Kontrastprogramm zu Svarta sind dann als letztes Whiskey Ritual an der Reihe, hier ist der Name wohl schon Programm. Dorian Bones, der Frontmann spring auf die Bühne, natürlich stilecht mit einer Whiskey Flasche im Arm, die sogleich mit den ersten Reihen geteilt wird, auch die Musiker Kollegen gehen nicht leer aus. Der schnelle, dreckige Black’n’Roll vermischt mit räudigen Punk und der reichlich verteilte Schnaps sorgen schnell für ausgelassene Stimmung, die ersten Moshpits entstehen, hier und da wird daraus ein wildes Pogo. Es bahnt sich zwar eine kurze Schlägerei am Rande an, die von Dorian aber schnell und gekonnt mit reichlich Whiskey entschärft wird. Die Italiener hauen definitiv so richtig auf den Putz und die Leute muss man auch nicht lange überreden: am Ende des Gigs wird die Bühne gestürmt, die Party ist auf dem Höhepunkt, alles tobt. Jeder, der möchte, darf auch mal mit in Micro rein brüllen – Whiskey Ritual live sind auf jeden Fall eine wuchtige Stimmungskanone, ein klasse Auftritt.

Setlist: The forsaken king, Black’n’roll, Over the edge, Hanged joe, Bootleg in a bootleg, Fin du sìecle, In goat we trust, One million, Bite it you scum

 

Geschrieben für Rotting Hill.eu

Text/ Fotos: Alex C. wwwphotophobia.eu

Whiskey Ritual_3

 Fotogallerie Tales From the Abyss

Fotogallerie Svartsorg

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